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Thun, Schadaugärtnerei

Bauherrschaft: Espace Real Estate AG, Biel
Auftrag: Arealentwicklung und Neubau Wohnüberbauung
Leistungsumfang baumag: Projektentwickler und Gesamtdienstleister
Architekt: Aebi & Vincent Architekten SIA AG, Bern
Entwicklungszeit: 2007 bis 2009
Bauzeit: noch offen

Fachplaner:
Theiler Ingenieure AG
Gartenmann Engineering AG
Matter + Amman AG
Rüegg + Partner AG
Weber + Brönnimann AG
Geotechnisches Institut AG
Consens Famility Management
Fritz Allenbach Ingenieurbüro für Holzbau
Speiser Metallbauplanung GmbH

Kosten: ca. 35 Mio.
Nutzung: Wohnen / Gewerbe
Volumen: ca. 62 200 m³
Geschossfläche: ca. 15 200 m²
Leitung: Stefan Ruoff, baumag generalbau ag, Liebefeld Bern

Modernes Wohnen in historischer Gärtnerei
Die einstige Schadaugärtnerei in Thun wird neu belebt. Es entsteht attraktiver Wohnraum an bevorzugter Lage. Die Wohnüberbauung berücksichtigt die denkmalpflegerisch wertvolle Bausubstanz und geht entsprechend verantwortungsbewusst und sensibel mit den bestehenden Gebäuden um. Ebenfalls werden die wirtschaftlichen und energetischen Rahmenbedingungen optimal mit den städtebaulichen Qualitäten verbunden.

Das Areal liegt gegenüber der Scherzligen-Kirche und dem Schloss Schadau.

Qualitätssicherndes Verfahren
baumag hat als Gesamtdienstleister den Zuschlag für die Planung und Ausführung dieses Bauvorhabens erhalten. Im 2007 beauftragte die Bauherrschaft baumag mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung eines Studienauftrages für die Entwicklung des Areals. baumag hat in Zusammenarbeit mit der Panorama AG das Wettbewerbsprogramm, die Grundlagen zum Wettbewerb und Vorschläge für die Fachjury und die Wettbewerbsteilnehmer erarbeitet. Hauptziel des Studienauftrages war die Sicherstellung einer Wohnüberbauung von hoher architektonischer Qualität, unter Einbezug der denkmalpflegerisch wertvollen Bausubstanz und Würdigung des Perimeters in städtebaulicher Hinsicht.

Ein Domizil für weltoffene Individualisten
Als Sieger ging das Projekt «Tre Mondi» der Aebi & Vincent Architekten SIA AG aus dem Studien-auftrag hervor. Die als «Drei Welten» bezeichneten, halböffentlichen Hofräume werden unterschiedlich gestaltet und prägen den einzigartigen Charakter der Siedlung. Die Neubauten werden geprägt durch die grossen Glasfronten sowie die umlaufenden Balkone, welche mit vertikalen, rechteckigen Betonstützen abgestützt sind. Die unregelmässige Anordnung der Stützen verleiht der Fassade eine Tiefenwirkung.

www.schadaugaertnerei.ch

 
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